Lenken und Winken? Ist doch dasselbe!

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Hallo ihr Lieben,

dass ein Karton so magisch anziehend sein kann, war mir bislang nicht bewusst. In einem ziemlich großen, stinknormalen Pappkarton verbag sich nämlich ein fast genauso großer Karton mit Aufdruck, der den Inhalt schon erahnen ließ. Darauf abgebildet war ein kleines Mädchen auf einem Dreirad.

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Fiona stand gefühlt stundenlang davor und flüsterte leise „Hallo“, während sie dem zweidimensionalen Mädchen auf die Nase stubste. Irgendwann wurde das „Hallo“ lauter und ich wurde mehr als einmal an der Hand zum Karton gezerrt, um diesen doch endlich zu öffnen. Ob sie nun schon ahnte, was sich darin befand oder hoffte, dass das niedliche Mädchen als frisch gelieferte, kleine Schwester aus der Packung hüpfen würde, ist mir nicht ganz klar.

Nun musste ich den Inhalt aber erstmal zusammenbauen, denn die Baby Balade von Smoby kommt nicht an einem Stück an. Natürlich nicht, denn sonst wäre der Karton wirklich mannshoch gewesen und das hätte ich dem Postboten nicht antun wollen, der bei uns sowieso oft ganz schön zu schleppen hat. Lieber Postbote, wenn Du das hier liest, entschuldige bitte… die Rückenleiden im Alter… das war dann wohl ich!

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Aber ich schweife ab: Trotz immenser Behinderungen durch meine Tochter, die diverse Teile des Dreirads durchs Zimmer schleppte oder mit immer besseren Tricks versuchte, an den Schraubenzieher zu kommen, ging der Aufbau des Dreirads doch recht fix. Die Anleitung dafür war verständlich und gut bebildert.

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Und da stand es nun: Das neue Dreirad meiner Tochter. Ich hatte das letzte Teil gerade so an den Rest geklickt, da saß Fiona schon auf dem Dreirad und wippte wie verrückt hin und her.

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Das Zusatzteil für kleinere Kinder, mit dem man das Lenkrad sperren konnte und auf dem eine kleine Hupe integriert war und das die Pedale blockierte, musste ich dann direkt wieder abnehmen, denn Fiona wollte unbedingt lenken und versuchte auch schon zu treten.

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Sie kommt zwar an die Pedale heran, aber es fehlen noch ein paar Centimeter, bis sie ordentlich treten kann.

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Bis dahin kann sie die Füße auf eine umklappbare Fußstütze stellen, die man vorne festklicken oder eben nach hinten wegdrehen kann, sodass sie nicht im Weg ist.

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Das macht aber nichts, denn das mitwachsende Dreirad enthält eine Stange, mit der ein Erwachsener das Kind schieben oder ziehen kann. Sollte das Kind in eine andere Richtung lenken, wie das die Eltern geplant hatten, so kann man die Stange herunterdrücken und nur auf den Hinterrädern schieben.

Die Stange ist abnehmbar, sodass am Ende ein richtiges Dreirad herauskommt.

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Sogar für den Sonnenschutz ist gesorgt und so gibt es ein Verdeck, das über ein Kugelgelenk verfügt. Es kann gedreht werden – je nachdem, woher die Sonneneinstrahlung kommt.

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Auch an Extras wurde gedacht, denn die Stange enthält eine abnehmbare Tasche, die wiederum mit einem Trageband ausgestattet ist. Reicht das nicht aus, befindet sich unten am Dreirad ein Korb, die ebenfalls ein paar Spielsachen, Getränke o.ä. fasst. Man kann diesen nach hinten auskippen, was für zusätzlichen Spielspaß sorgt.

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Ein Drei-Punkt-Gurtsystem schützt die Kinder vor dem Herausfallen (der Schultergurt ist hier nicht im Bild zu sehen, aber vorhanden). Das Dreirad ist bereits für Kinder ab 10 Monaten geeignet und durch das Gurtsystem und die schon erwähnte zusätzliche Rückenstütze inklusive Hupe und Pedalsperre kann dem oder der Kleinen nichts passieren. Der Gurt kann auch noch benutzt werden, wenn dieses Zusatzteil abmontiert wurde.

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Das elterliche Highlight sind sicher die Räder. Diese sind nämlich flüsterleise. So stören wir weder Nachbarn, wenn das Kind auf dem Dreirad die Wohnung unsicher macht und auch draußen werden unsere Ohren, die von Fiona und die von vorbeigehenden Passanten geschont.

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Übrigens gibt es noch eine kleine Anekdote zur Baby Balade. Wir nehmen es ja doch recht häufig mit, besonders wenn wir in den naheliegenden Garten vom Opa gehen. Fiona lenkt meistens schon ganz gut, aber manchmal auch einfach in irgendeiner andere Richtung oder plötzlich, wenn’s eigentlich geradeaus geht, hart nach links oder rechts. Dann sag ich öfter mal „Fiona, du musst lenken!“ Da sie das Wort aber nicht kannte oder nicht richtig zuordnen konnte, fing sie stattdessen an, fröhlich zu winken und „Hallo“ zu rufen, denn „lenken“ und „winken“ hören sich ja doch recht ähnlich an. Manch vorbeispazierende Mama musste doch herzlich lachen.

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Mein Fazit:

Ein mitwachsendes Dreirad – davon hatte ich vorher noch nie etwas gehört und bin doch jetzt sehr froh, dass Fiona eines ihr Eigen nennen darf und da wir kaum das Haus verlassen können, ohne das Dreirad mitnehmen zu müssen, scheint es doch eines von Fionas Lieblingsspielzeugen zu sein.

Viele weitere Spielzeugempfehlungen findet Ihr bei >Toy Fan<. Eine Plattform von Eltern für Eltern!

Habt einen schönen Abend,

Eure Nina

prsample-andere

alfirintestet

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