Christbaumschmuck selber nähen (8. Adventskalendertürchen von „Familie aus Bamberg“)

Hallo ihr Lieben,

zwar gibt es dieses Jahr von mir keinen Adventskalender, allerdings bin ich Teil vom Adventskalender von >Faba – Familie aus Bamberg<, in dem es nicht nur Gewinnspiele gibt, sondern auch DIY-Anleitungen und andere Themen rund um das Fest der Liebe. Schaut doch mal bei Maries Blog vorbei, da findet Ihr jede Menge tolle Beiträge, auch außerhalb der festlichen Zeit.

Weihnachten steht vor der Tür und jedes Jahr wieder überlegen wir, was wir an den Baum hängen – mal eine andere Farbe, wieder die geerbten Kugeln von der Großmutter oder mal was ganz Buntes? Mein Baum wird wie im letzten Jahr wieder mit türkisen und silbernen Kugeln geschmückt, ich habe mich aber dafür entschieden, heuer mal was Neues zu ergänzen.

Ich nähe nun seit etwa einem Jahr und wollte diese Kenntnisse zu Weihnachten nutzen. Nicht nur Geschenke werden dieses Jahr genäht und gebastelt, sondern auch der Weihnachtsbaum wird neu gestaltet, wenngleich die Kugeln auch dieselben bleiben.

Weihnachtliche Stoffe gibt es jede Menge und so war die Auswahl gar nicht so leicht. Meine Wünsche waren aber ziemlich konkret, denn es musste farblich zu türkis passen. Also wählte ich einen dunklen Stoff mit goldenen Sternen. Silber wäre passender gewesen, aber das gab es leider nicht.

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Um schöne Weihnachtsanhänger zu nähen, braucht Ihr gar nicht viel:

  • Ein Schnittmuster, das Ihr Euch anhand eines Plätzchenausstechers ganz einfach selber erstellen könnt, und ein Stück Papier (Zeitungspapier reicht vollkommen)
  • Stoff, hier kann man wunderbar Stoffreste verwerten
  • Füllmaterial, z.B. Füllwatte, Kosmetikwatte oder Stoffschnipsel
  • Nähutensilien wie eine Stoffschere, Schneiderkreide oder einen Trickmarker, Stecknadeln, Nähmaschine, Zickzackschere usw.
  • Garn oder Webband für die Aufhängung
  • Optional: Bügelvlies
  • Optional: sonstige Dekoration wie Knöpfe oder Perlen

Um Euch Euer Schnittmuster zu erstellen, nehmt Ihr Euch einen Plätzchenausstecher mit möglichst wenig „Schnörkel“ und Details, ein Einhorn oder ein Weihnachtsmann sind nicht unmöglich, aber sehr schwierig nachzuarbeiten. Perfekt sind Formen wie ein Herz, ein Stern oder ein Baum.

Zeichnet Euch die Konturen auf das Papier ab und überlegt, wie groß Euer Anhänger werden soll. Ich fand meine Plätzchenform einen Tick zu klein und habe das Motiv einfach vergrößert, indem ich einen 1 cm-großen Rand herumgemalt habe. Ihr könnt jetzt direkt am Papier noch einen weiteren Rand für die Nahtzugabe aufzeichnen oder Ihr macht es wie ich und zeichnet die Nahtzugabe auf den Stoff auf. Ich empfehle hier aber, einen Hinweis auf das Schnittmuster zu schreiben, damit Ihr nächstes Jahr noch wisst, ob Ihr die Nahtzugabe mit eingezeichnet habt oder nicht.

Dann könnt Ihr das Schnittmuster schon zweimal auf Euren Stoff übertragen. Hierbei legt Ihr einfach den Stoff doppelt.

Ich habe zwei verschiedene Varianten gewählt, wie ich die Anhänger genäht habe. Beim Herz habe ich die beiden Stoffteile rechts auf rechts aufeinander gesteckt und zusammengenäht. Dabei habe ich eine Wendeöffnung von etwa 5 cm offengelassen, wodurch ich das Herz gewendet habe. Dann habe ich das Herz mit ganz kleinen Stoffresten gefüllt. Das hat zum Einen den Vorteil, dass Ihr auch die allerkleinsten Stoffreste verwerten könnt und zum Anderen, dass Ihr kein Füllmaterial kaufen müsst und so weniger Müll produziert.

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Stoffreste, die sich für keine Nähprojekte mehr lohnen, schneidet Ihr einfach noch kleiner und stopft damit das Herz aus. Dann müsst Ihr nur noch die Wendeöffnung schließen und per Hand ein doppelt gelegtes Stück Garn an der oberen Mitte anbringen.

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Ich habe zur Verzierung noch zwei türkise Perlen eingefädelt.

Für die anderen beiden Formen müsst Ihr, je nach Festigkeit des Stoffes, noch ein Stück Einlage auf Eure Zuschnitte aufbügeln. Dann legt Ihr die Zuschnitte, also z.B. zwei Sternenteile diesmal links auf links aufeinander und näht einmal drumherum. Ihr müsst keine Wendeöffnung lassen. Mit einer Zickzackschere schneidet Ihr nun die Nahtzugabe zurück, das sorgt zum Einen dafür, dass der Stoff nicht ausfranst und zum Anderen dafür, dass der Rand schicker aussieht. Zum Schluss müsst Ihr nur noch das doppelt gelegte Garn annähen und schon seit Ihr fertig.

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Wie findet Ihr die Anhänger? Habt Ihr auch schon Christbaumschmuck selbst erstellt?

Ich wünsche Euch eine ganz wundervolle und besinnliche Vorweihnachtszeit,

Eure Nina

Alfirin

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