Neue Dinge lernen Teil 1 – Sticken

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Hallo ihr Lieben,

eine neue Motivation hat mich gepackt und ich habe Lust, mehr mit meinen Händen selbst zu machen, weniger am PC zu sitzen und neue Dinge zu lernen. Im Frühling startet ein für mich großes Neuland mit Namen „Garten“. Fionas Opa hat nämlich einen solchen; dieses Jahr werde ich ihm unter die Arme greifen und dabei vor allem lernen, wie man einen Garten in Stand hält, wie und wann man anpflanzt und was man wann ernten kann. Ich freue mich schon sehr darauf.

Bis dahin habe ich mir eine andere neue Fähigkeit angeeignet, die weniger Wissen verlangt, dafür aber viel Zeit in Anspruch nimmt. Das Ergebnis ist aber definitiv früher zu sehen als beim Gärtnern.

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Sticken lernen kann jeder und es ist wirklich schnell beigebracht. Das Internet bietet jede Menge Tutorials und Motive, die man einfach nachsticken kann, bei DaWanda etwa gibt es einige kostenlose Anleitungen. So entstand auch mein erstes >Motiv<, anhand dessen ich Euch ein wenig zeigen möchte, wie sowas eigentlich aussieht.

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Im besten Fall solltet Ihr zum Sticken einen Stickrahmen besitzen (wie hier von >folia<) oder Euch einen solchen ausleihen oder kaufen. Ohne geht es zwar auch, es ist aber deutlich mehr Gefummel und es wird auf jeden Fall ordentlicher mit Rahmen. Eine solche Anschaffung lohnt sich meiner Meinung nach vor allem, wenn man vorhat, beim Sticken zu bleiben, denn der Rahmen kann immer wieder verwendet werden. Aber auch sonst kann der Rahmen für allerlei Projekte zweckentfremdet werden und so habe ich bei Pinterest schon Stickrahmen an der Wand hängen sehen, die ein Memoboard ersetzen und auch andere schöne Dinge lassen sich damit basteln.

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Ich habe damit aber genau das gemacht, wofür ein Stickrahmen vorgesehen ist, nämlich gestickt. An Stoffauswahl sind Euch kaum Grenzen gesetzt und so könnt Ihr auch Eure Lieblingsjeans in den Rahmen einspannen, um z.B. schöne Blumenmotive auf die Taschen zu sticken. Die Hose bleibt dabei heile und Ihr habt Eure Jeans gepimpt. Klingt gut, oder?

Um größere und kompliziertere Motive zu sticken, lohnt es sich, sich einen sogenannten Aida-Stoff zuzulegen. Der hat, wie Ihr im Bild oben seht, Löcher, anhand derer das Sticken deutlich einfacher ist als mit einem feingliedrigen Baumwollstoff, bei dem die Motive ohne viel Übung eher nicht gleichmäßig werden.

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Stickgarn ist außerdem noch zu empfehlen, wie hier das 52-teilige Set von folia, das zu 100% aus Baumwolle besteht. Stickgarn besteht im Allgemeinen meist aus 6 einzelnen Fäden, die je nach Geschmack auch separat genutzt werden können. Das seht Ihr auch anhand der drei Motive, die ich gewählt habe.

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Das Motiv mit der Aufschrift „but first coffee!“wurde mit nur einem Faden gestickt, sodass es feiner wirkt und man die X’e des Kreuzstiches deutlich erkennt.

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Der kalligraphierte Buchstabe „F“ (für Fiona, wer hätte es gedacht?) wiederum wurde mit 3 Fäden gefertigt und hier wirken die Farben schon deutlich kräftiger und das Motiv weniger „pixelig“.

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Den Serien-Liebling meiner Tochter, nämlich Peppa Wutz, habe ich dann mit allen 6 Fäden des Stickgarns erstellt und hier kann man die Kreuze des Stiches schon kaum mehr erkennen.

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Den ursprünglich goldenen Bilderrahmen habe ich mit Washitape farblich passend zum Motiv eingefasst

Mein Fazit:

Ich bin begeistert vom Sticken und habe die drei Motive schon in der Wohnung aufgehängt. Meiner Meinung nach ist es absolut keine „Oma-Tätigkeit“, sondern mit den richtigen Motiven für Jung und Alt gleichermaßen geeignet.

Fiona freut sich jedenfalls über ihre Peppa Wutz, die über ihrem Bett hängt, und ich über meinen Kaffeespruch, der meine Nähecke ziert. Dabei ist es so einfach, meditativ und lediglich ein Zeitaufwand, denn die Motive dauern eine ganze Weile bis zu ihrer Vollendung und so höre ich Musik oder gucke Serien, während ich sticke.

Könnt Ihr sticken und wenn ja, was habt Ihr schon gestickt und wie verarbeitet Ihr die Motive weiter?

Habt einen schönen Mittwoch,

Eure Nina

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Alfirin

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