Die Welt verstehen – ohne Worte!

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Hallo ihr Lieben,

kein Abend vergeht, an dem meine Tochter nicht mindestens drei Bücher “liest”. Dabei wählt sie meistens das Buch vom “Kleinen Eisbär” und zwei bis drei andere aus ihrer Sammlung. Die Auswahl ist mittlerweile relativ groß, aber da sie alle gleichermaßen liest und ich Bücher sowieso für eine tolle Investition für Kinder halte (im Vergleich etwa mit den Sammelfiguren aus diversen Überraschungseiern, die nach dem Zusammenbauen sowieso kaum jemanden mehr interessieren), finde ich das klasse. Sie lernt wahnsinnig viel aus den Büchern und will die Bezeichnungen für alle Tiere und Gegenstände wissen, die sie in den Büchern findet und noch nicht kennt.

Zwei neue Bücher von >arsEdition< eignen sich besonders, um Neues zu lernen. Beide enthalten keinen oder wenig Text und zeigen stattdessen Bilder, die viel Information enthalten – so viel Information, dass man einige Zeit mit nur einer Seite verbringen kann. Dabei geht es in einem der Bücher um die Jahreszeiten und im anderen um verschiedene Themen rund um Tiere und Natur.


“Ein Jahr auf dem Land” von Magdalena Koziet-Nowak


Der Titel sagt bereits, worum es in diesem Bilderbuch geht. Jede Seite zeigt einen Monat auf dem Land. Wie sieht die Landschaft aus, liegt Schnee, blühen die Pflanzen und was machen die Menschen, säen sie Samen, machen sie eine Schneeballschlacht? Von jedem Bild und von jeder Seite erhält man sehr viel Informationen, sodass man eine Menge Zeit mit nur einem Bild verbringen kann. Man muss oft ganz genau gucken, um wirklich alles zu entdecken. Die Kinder lernen dabei einiges über die Jahreszeiten.

Auch der Zeichenstil ist nett und wirkt eher lustig, vor allem im Bezug auf die Gesichtsausdrücke.


“Ich erzähl dir die Welt – Naturgeschichten ohne Worte” von Kate McLelland


Ein besonders großer Fan bin ich von Kate McLellands Buch. Nicht nur den Zeichenstil finde ich klasse, auch die Erzählweise ohne Worte halte ich für durchaus gelungen. Fiona ist fasziniert von jedem einzelnen Bild und entdeckt nach und nach immer mehr Tiere, Pflanzen und “Geschichten” innerhalb einer Seite. Dabei werden Entwicklungen gezeigt, wie etwa die Entwicklung einer Raupe zum Schmetterling, genauso wie das Zusammenleben unterschiedlicher Tiere in verschiedenen Landschaften und Regionen (Wüste, Arktis, Regenwald etc.) wie auch andere Geschichten, meist natürliche Zyklen der Natur.

Auch wenn im Titel suggeriert wird, dass das Buch keine Worte enthält, gibt es doch hinten einige Informationen über die Bilder der vorherigen Seiten. Das ist für uns Eltern praktisch, um den Kindern noch genauer zu erklären, was wir vielleicht selbst noch nicht wussten oder entdeckt haben.


Mein Fazit:


Beide Bücher werden bei uns fast täglich angeschaut. Fiona liebt vor allem das Buch mit den Naturgeschichten. Das Buch zu den Jahreszeiten versteht sie großteils noch nicht richtig, aber es wird in nicht allzu weit entfernter Zukunft sicherlich spannender für sie werden. Ich selbst bin auch ein großer Fan der arsEdition-Bücher und finde vor allem die Zeichenstile der Bücher sehr gelungen. Für uns absolut lesens- und betrachtenswert – für Jung und Alt.

Habt eine schöne Woche,

Eure Nina

Alfirin

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